Duell am Nationalpark Bike-Marathon: Die Grand-Raid-Sieger gegen die Swiss-Epic-Gewinner
Eine Woche nach Grand Raid und Swiss Epic messen sich die Sieger der beiden Mountainbike-Marathon-Wettkämpfe am Nationalpark Bike-Marathon, der noch dazu sein 25-Jahr-Jubiläum feiert und zugleich der fünfte Lauf der Bike Marathon Classics ist. Wer wird wohl gewinnen?
Swiss-Epic-Sieger Fadri Barandun (Samedan) oder Grand-Raid-Gewinner Martin Fanger (Kägiswil)? Diese Frage stellt sich am kommenden Samstag, wenn es am Nationalpark Bike-Marathon darum geht, den Sieger auf der 141-Kilometer-Runde um den Schweizer Nationalpark zu küren. Das Duell könnte aber auch lauten: Der Grand-Raid-Zweite und Nationalpark-Marathon-Rekordsieger Urs Huber gegen den anderen Swiss-Epic-Gewinner Andrin Beeli, wenn sich letzterer nach einer leichten Erkältung am Samstag auch noch zum Start in Scuol entscheidet. Was jetzt schon sicher ist: Auch der 25. Nationalpark Bike-Marathon wird spannend. Denn neben den Topfavoriten warten noch eine Menge anderer Fahrer, die am letzten Wochenende mit guten Leistungen aufgefallen sind, auf ihre Chance auf einen Podestplatz am prestigeträchtigen Bündner Bike-Marathon.
Zum Beispiel Micha Kötzli, der Achte des Grand Raid, oder Pascal Kiser, der Neunter wurde. Ausserdem in der Spitzengruppe anzutreffen sein wird voraussichtlich Timon Rüegg. Der zweimalige frühere Radquer-Schweizermeister stimmt sich wie bereits 2024, als er Sechster wurde, wieder mit dem Nationalpark Bike-Marathon auf die bevorstehende Radquer-Saison ein.
Bei den Frauen ist Swiss-Epic-Siegerin und Schweizer Meisterin Anna Weinbeer, die heuer bereits die ersten beiden Bike-Marathon-Classics-Läufe gewonnen hat, die Topfavoritin. Hier lauert mit Bike- Marathon-Classics-Leaderin und Vizeschweizermeisterin Alessia Nay die Nationalpark-Siegerin von 2024 auf ihre Chance. Nay erreichte am Grand Raid den dritten Rang vor Stefanie Zahno, eine weitere Podiumsanwärterin. Ein gutes Resultat ist ausserdem von Selina Rüegg zu erwarten, sie wurde Fünfte am Swiss Epic.
Auch auf den übrigen Distanzen ab Fuldera (107 km), Livigno (70 km), S-chanf (47 km) und Zernez (33 km) sind spannende Rennen zu erwarten. Zur Feier des Anlasses wird die beliebte Stafetta für einmal reaktiviert. OK-Chefin Chantal Mayor meldet einen Anmeldestand, der leicht über dem des Vorjahres liegt. Abends wird dann das Jubiläum gefeiert. In der Gurlaina-Halle spielt live die Stubete Gäng.
Die Startzeiten:
07.15 Uhr in Scuol, Vallader-Strecke, 141 km
07.15 – 7.45 Uhr in Fuldera, Jauer-Strecke, 107 km
07.45 – 8.15 Uhr in Livigno, Livigniasco-Strecke, 70 km
09.45 – 10.15 Uhr in S-chanf, Putèr-Strecke, 47 km
12.30 Uhr in Zernez, Zernezer-Strecke, 33 km
ab 10.30 Uhr, Zieleinläufe
Ab 12.45 Uhr, Zieleinlauf Vallader-Strecke
ab 13.15 Uhr Siegerehrungen im Zielgelände in Scuol
Nachmeldungen für die Vallader-Strecke sind bis 1 Stunde vor dem Start in der Eishalle Gurlaina in Scuol möglich.



