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4. Lauf Bike Marathon Classics
Grand Raid BCVS, Verbier - Grimentz
Samstag, 22. August 2026

Grand Raid BCVS: zurück zur Normalität

Nach dem grossen organisatorischen Aufwand im vergangenen Jahr, als der Grand Raid BCVS als Weltmeisterschaft ausgetragen wurde, kehrt der Marathon 2026 wieder zu seinem gewohnten Status als Teil der UCI Marathon Series und der nationalen Bike Marathon Classics zurück. Als Favoriten auf der herausfordernden Hauptstrecke über 125 Kilometer und 5'025 Höhenmeter von Verbier nach Grimentz starten Tim Smeenge, Martin Fanger und Micha Klötzli; bei den Frauen Paula Gorycka-Kurmann und Alessia Nay.

Im Zentrum des sportlichen Interesses stehen die lizenzierten Elite-Kategorien mit einem international besetzten Teilnehmerfeld auf der Königsdistanz. Das Rennen um den Tagessieg präsentiert sich bei den Männern offen. Die nationalen Hoffnungen ruhen stark auf Classics-Leader Martin Fanger vom einheimischen Team VTT Papival Scott Webcaution, der im Wallis ein klares Heimspiel bestreitet. Zum Kreis der Schweizer Spitzenfahrer gehören zudem Micha Klötzli. Ein gutes Resultat ist ausserdem Urs Huber zuzutrauen, den Rekordsieger am Grand Raid BCVS. Der Mettmenstetter ist im Vorjahr zwar als Berufsfahrer zurückgetreten, bestreitet die Rennen der Bike Marthon Classics aber weiterhin mit beachtlichen Resultaten. Die Eiger Bike Challenge beendete er zuletzt im sechsten Rang. Die internationale Konkurrenz ist allerdings nicht zu unterschätzen: Allen voran der Niederländer Tim Smeenge, der bereits das Auftaktrennen der Bike Marathon Classics am Jura Bike Marathon gewonnen hatte. Auch dem spanischen Spitzenfahrer Roberto Bou Martin ist ein Topresultat zuzutrauen, wie auch dem belgischen Routinier Frans Claes, der heuer bereits das Leadertrikot der Classics getragen hatte. Auch aus Frankreich reist eine stake Delegation an, angeführt von Pierre Billaud, Thomas Allain sowie Jean Mathieu Andrieu.

Bei den Frauen ist die Lage übersichtlicher: Zu den Top-Favoritinnen gehören die in der Schweiz lebende Polin Paula Gorycka-Kurmann, Classics-Leaderin Alessia Nay aus Zizers, sowie die Französische Meisterin Margot Moschetti und die Deutsche Adelheid Morath.

Der Start für die Elite erfolgt am frühen Samstagmorgen in Verbier. Die ersten Zielankünfte der kürzeren Distanzen in Grimentz werden am Vormittag erwartet. Die schnellsten Elite auf der Langdistanz benötigen zirka sechs Stunden Fahrzeit, bis sie nach den anspruchsvollen technischen Abfahrten im Zielbereich eintreffen.

Die Startzeiten
Samstag, 22. August
6.30 Uhr, Verbier, 125 km
6.30 Uhr, Nendaz, 93 km
6.15 und 6.30 Uhr, Hérémence, 68 km
7.30 Uhr, Evolène, 37 km
7.45 Uhr, Evolène Short, 54 km
10 und 10.30 Uhr, e-Raid, 35 km